Ehe ist nicht gleich Ehe

Als Ehe wird im ursprünglichen Sinn die auf Dauer gefestigte Lebenspartnerschaft von Mann und Frau bezeichnet. Das Wort Ehe stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet so viel wie „Ewigkeit“. Heutzutage werden zwei Formen der Ehe unterschieden: die Zivilehe und die kirchliche Trauung. Die Zivilehe wird vor dem Standesamt geschlossen und stellt eine rechtsverbindliche, beurkundete Form des Zusammenschlusses zweier Personen dar. Die kirchliche Trauung hingegen ist rechtlich gesehen völlig wirkungslos.

Die Vorteile einer Ehe
Als gesellschaftlich anerkannte Lebensform steht die Ehe unter dem Schutz des Staates und wird dementsprechend gefördert. Die Einstufung in eine günstigere Steuerklasse bringt verheirateten Menschen erhebliche finanzielle Vorteile. Steuerlich gesehen besteht für Eheleute diesbezüglich die Möglichkeit der Zusammenveranlagung. Darüber hinaus werden Ehepartner auch nach dem Sozialversicherungsrecht begünstigt. So kann beispielsweise unter Umständen der Ehegatte in der gesetzlichen Krankenkasse im Rahmen einer Familienversicherung beitragsfrei mitversichert werden. Zudem bietet die gesetzliche Rentenversicherung beim Tod des Ehepartners dem Anderen eine Hinterbliebenenrente.